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Wir wollen Jugendliche auf ihrem Weg in die Erwachsenenwelt begleiten und ihnen helfen mündige Christen zu werden. Der Kirchenvorstand hat sich deshalb Gedanken gemacht, wie ein Konfirmandenunterricht zukünftig aussehen soll. Als erstes suchten wir den Zielgedanken, auf den alles zulaufen sollte und landeten schließlich bei unserem eigenen Gemeindemotto: Zum Bleiben einladen - mit Christus aufbrechen. Anschließend legten wir den groben Inhalt fest. Dieses Gerüst, gepaart mit den Erfahrungen der letzten Unterrichtsjahre, führte uns zu folgendem Konzept für die Arbeit:
Zwischendurch werden wir uns zwei mal pro Jahr zu einem lockeren Beisammensein in den Sprengelgruppen treffen, ansonsten finden sich die Kursgruppen sprengelübergreifend zusammen. Zudem erwägen wir einen offenen Jugendtreff im Lutherhaus einzurichten.
Bitte beachten sie aber:
Wer Lust hat bei so einem Modell mitzuwirken ist herzlich eingeladen. Es ist auch sehr punktuell möglich, sodass die zeitliche Belastung für den Einzelnen denkbar gering bleibt. Nur Mut, je mehr wir sind (es gibt schon über 10 Helfer) um so weniger Zeitaufwand wird es für den Einzelnen geben. Besonders würden wir uns freuen, wenn Eltern und/oder Paten dazu bereit wären.
Jugendliche machen sich Gedanken, wie sie Ihren Glauben, aber auch ihre Zweifel vor Gott und der Gemeinde ausdrücken können. Auf der Konfirmandenfreizeit (Spr.1) entstand neben dem Vorstellungsgottesdienst auch ein Glaubensbekenntnis, eines das mir sprachlich und inhaltlich näher ist als unser traditionelles. Jugendliche suchen Gottes Nähe und sie suchen Formen, wie sie das ausdrücken können:
Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott,
der die ganze Welt und auch mich geschaffen hat
und in seinen Händen hält,
den ich richtig wahrnehmen möchte,
der mich liebt, so wie ich bin,
der mir durch schwierige Zeiten hilft und mich trägt,
der seinen Sohn für mich gab.
Ich glaube an Jesus, Gottes Sohn,
der für uns am Kreuz gestorben ist, um uns von Sünden zu befreien,
und auferstanden ist, um uns das ewige Leben zu schenken.
Durch seine Auferstehung hat er uns gezeigt,
dass es nach dem Tod weitergeht
und wir keine Angst vor dem Tod zu haben brauchen.
Ich vertraue darauf,
dass ich nach meinem Tod
ein sicheres Zuhause bei Gott haben werde.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
der die gute Kraft Gottes ist,
die in mir wächst, wenn ich auf sie vertraue,
und die uns in guten und schlechten Zeiten durchs Leben führt.
Ich stütze mich auf die Gemeinde,
die mir hilft, wenn ich Probleme habe,
und zu der ich gehöre, obwohl ich Fehler mache.
Ich vertraue darauf,
dass auch nach meinem Tod
meine Seele erhalten bleibt und ewig weiterlebt.
So soll es sein!
| Das Konfi-Team: | |
| Dieter Knöchel | Gaby Wolfrum |
| Christina Rädlein | Inga Wolfrum |
| Dominik Rosenberger | Martin Püschl |
| Irene Knöchel | André Lehmann |
| Matthias Michler | Tobias Markus |
| Matthias Knöchel | Pfr. Markus Wandtke |
| Christine Wandtke | Pfrin. Susanne Hofmann |
Bilder:
Die Konfi's basteln Kreuze
Konfi-Freizeit 2003
© Lutherkirche Hof - August 2007