Herzlich Willkommen in der Lutherkirche
Zum Bleiben einladen - mit Christus Aufbrechen
Das Lutherhaus und die Kirche
Der Blick über die Gemeinde
Darum gehet hin in alle Welt ........
Lutherrose in der Kirche

Gestiftet von Fam. Wandtke anl. Verabschiedung zum 01.12.2014

Unsere Werte

Die Luthergemeinde hat in einem längeren Prozess eine ganze Reihe von Werten für sich als Gemeinde definiert und fesgeschrieben.

Natürlich gelten alle christlichen Gebote und Werte auch für unsere Gemeinde. Aber wir haben bewusst einige dieser Werte noch einmal besonders hervorgehoben um zu zeigen, wo in unserer Gemeinde ein besonderes Augenmerk liegen soll.

Auf diese Werte sind wir in besonderer Weise ansprechbar, daran wollen wir unser Tun und Handeln besonders orientieren, daraufhin wollen wir uns und unsere Ziele auch immer wieder überprüfen und überprüfen lassen. Damit wagen wir uns aus der Deckung, machen offen deutlich,  wofür wir stehen.

Wenn in unserer Gemeinde dem zuwider gehandelt wird, darf man uns darauf ansprechen und wir werden versuchen,es rasch zu ändern. Das gilt besonders für alle, die bei uns mitarbeiten, aber auch für jeden, der sich zu uns zählt.

Da wir keine Freikirche sind, gibt es in unserer Gemeinde natürlich auch jede Menge Mitglieder, die nicht oder selten bei uns auftauchen. Für sie und all unsere Gäste sind diese Werte eine Agenda an der Eingangstür: das dürfen sie hier erwarten! 

Nächstenliebe

Matthäus 22, 37-39:
Jesus aber antwortete ihm:  "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst"

Für die Gemeinde bedeutet das: Die Liebe zu Gott,  zu uns selbst und zum Nächsten geschieht auf dem Hintergrund der Liebe Gottes zu jedem von uns. Diese Liebe spiegelt sich in unserem Handeln wider.

Wohltätigkeit

Matthäus 25, 40:
Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Für die Gemeinde bedeutet das: Besonders in unserem Blickfeld sind Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und hilfsbedürftig sind.  Gemäß den Worten unseres Herrn, gehen wir davon aus, dass wir in diesen Menschen ihm selbst begegnen.

Freundlichkeit

Epheser 4, 32: 32
Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Für die Gemeinde bedeutet das: Aus der Gewissheit der Vergebung, die wir in Christus täglich erleben, erwächst die Kraft zur gegenseitigen Vergebung und zu einem von der Liebe geprägten Umgang miteinander

Vertrauen

Matthäus 7,24-27 
Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß.

Für die Gemeinde bedeutet das: Der Glaube trägt zu allen Zeiten, auch in den schwierigsten Situationen. Dieses Grundvertrauen schafft die Basis für unseren vertrauensvollen Umgang miteinander.

Freiheit und Verantwortung

Galater 5,1ff :
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und laßt euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden laßt, so wird euch Christus nichts nützen. Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden läßt, daß er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen. Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muß.
1. Thess. 5, 21: 21 
Prüft aber alles, und das Gute behaltet.

Für die Gemeinde bedeutet das: Aus dem Glauben an Christus heraus können wir frei von gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Zwängen unsere Verantwortung für unsere Mitmenschen und die Welt, in der wir leben, wahrnehmen und couragiert auch zu brisanten Themen Stellung beziehen.

Offenheit

1. Korinther 9, 20 ff: 
Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden - obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin -, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden - obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi -, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.

Für die Gemeinde bedeutet das: Wir wollen Wege beschreiten um Menschen in ihren Lebenssituationen zu begegnen und Sie in angemessener Weise mit dem Evangelium in Kontakt zu bringen.

Authentizität - Glaube und Leben stimmen überein

Matthäus 5,13ff+37
Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als daß man es wegschüttet und läßt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.  Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.

Römer 12, 1-2:
Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.  Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Für die Gemeinde bedeutet das:  Wir orientieren unser Leben an der Botschaft Jesu im Bewusstsein, immer wieder schuldig zu werden. Im Vertrauen auf die Vergebung durch Christus gehen wir mit unseren Fehlern offen um und streben nach dem, was Gottes Wille ist.

Geschwisterliche Gotteskindschaft

Römer 2, 11: 11
Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

Galater 6,1-10

Für die Gemeinde bedeutet das: Da bei Gott kein Ansehen der Person ist, liegen uns alle Menschen, die uns anvertraut sind, gleichermaßen am Herzen.

Handlungsfreiheit

2. Korinther 9, 8:
Gott aber kann machen, daß alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk;

Psalm 36, 10:
Denn bei dir ist die
Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

Matthäus 6,19ff
Vom Sorgen

Für die Gemeinde bedeutet das:  Weil Glaube unser Leben reich macht und Gott uns zusagt, uns alles zu geben, was wir zum Leben brauchen, werden unsere Hände und unser Herz frei zu geben und zu handeln.

Freude an Gott

Psalm 73, 28: 28
Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, daß ich verkündige all dein Tun.

Nehemia 8, 10: 10
Darum sprach er zu ihnen: Geht hin und eßt fette Speisen und trinkt süße Getränke und sendet davon auch denen, die nichts für sich bereitet haben; denn dieser Tag ist heilig unserm Herrn. Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.

Für die Gemeinde bedeutet das: Unsere Freude über unsere Erlösung und die lebendige Beziehung zu Gott wird in der Gemeinde sichtbar und spürbar.  (Liebe zum Detail, Musik, Feiern…)

Gastfreundschaft

1. Petrus 4, 9-10: 
Seid gastfrei untereinander ohne Murren.  Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.

Für die Gemeinde bedeutet das: Wir möchten, dass (alle) Menschen sich bei uns wohl fühlen.  Dafür setzen wir die von Gott gegebenen Gaben und Möglichkeiten ein.